Aktuelle Termine

cropped-cropped-volksversammlung_syntagma_2012Versammlung auf dem Syntagma Platz

Treffen des Komitees

einladung

Das nächste Treffen findet am Montag dem 21. Januar 2019 um 19:00 Uhr

in der Kneipe in der Bambule in Gaarden im Nichtraucherbereich statt.

Über euren Besuch oder Teilnahme würden wir uns freuen!
Wir treffen uns etwa alle zwei Wochen.

Aktuelle Informationen zu Griechenland findet ihr auch auf der bundesweiten Vernetzungsseite

Unsere aktuellen Termine findet ihr auch bei Facebook


Heute die. Morgen wir!

10Jahre Memoranden. Zur Situation in Griechenland

Veranstaltung am Donnerstag dem

31. Januar 2019 19:00 Uhr in der       Hansa 48

Proteste in Berlin gegen die Sparpolitik

Ob griechische Regierung, EU-Kommissare, deutscher Finanzminister oder die herrschenden Medien: Alle beschwören gebetsmühlenartig, dass die Krise in Griechenland nach den Memoranden nun endlich beendet ist.

Doch die Wahrheit sieht anders aus:
Drastische Lohn- und Rentenkürzungen, die Einkommen
sind auf den Stand von 2003 gefallen.
Keine Perspektive für junge Menschen: 400.000 qualifizierte
Griechinnen und Griechen sind bereits ausgewandert.
• Die offizielle Arbeitslosenquote liegt bei rund 20 %,
die Jugendarbeitslosigkeit bei über 45 %.
• 40 % der Menschen in Griechenland können Miete und laufen-
de Rechnungen
nicht zahlen.
• Das öffentliche Gesundheitssystem kollabiert, ­
Krankenhäuser wurden und werden privatisiert ­
oder gleich geschlossen.
• Millionen können sich keine Krankheits- bzw.
Pflegeversorgung
mehr leisten.
• Das öffentliche Bildungssystem droht zusammen­zubrechen,
während die griechische Regierung ­gleichzeitig enorme
Summen in die Rüstung steckt.
• Die gesamte wichtige Infrastruktur wurde privatisiert, z. B.
Seehäfen und Flughäfen. Diese Privatisierungsprogramme
nützen nur dem internationalen Großkapital.

„Griechenland“ist nicht gerettet und sollte nie gerettet werden. Griechenlandbleibt praktisch über Jahrzehnte eine Kolonie des Finanz- und Großkapitals – „gerettet“ wurden nur die Profite internationaler Banken und Konzerne. Und: DieSyriza-Regierung gibt wie ihre Vorgänger-Regierungen enorme Summe für Rüstung aus und verfolgt im Rahmen ihrer NATO-Mitgliedschaftdie aggressiven Ziele dieses imperialistischen Militärbündnisses und darüber hinaus die Ziele Israels.

Und in Deutschland?

Auch hier nimmt diese Entwicklung weiter Fahrt auf. Ob Privatisierungen profitabler öffentlicher Einrichtungen, Gesundheits- und Pflegenotstand, Sozialabbau, Abbau von Arbeitnehmerrechten, horrende Mieten, Absenkung des Rentenniveaus, Altersarmut, steigende Rüstungsausgaben und Kriegsvorbereitungen: 

Die Herrschenden verordnen „Sparprogramme“ für die Massen und sichern gleichzeitig exorbitante Profite für das Kapital.

Welche Alternativen dazu gibt es in Griechenland und bei uns? 

Darüber wollen wir mit euch diskutieren und haben zwei Referenten des Griechenland Soli-Komitees aus Köln eingeladen.

Nein heißt Nein !

Liebe und Revolution

LIEBE UND REVOLUTION

Am 15. Februar 2019 im KDW in Neumünster um 20:00 Uhr
Am 20. Februar 2019 in der Hansastr. 48 um 20:00 Uhr in Kiel

“Die europäischen Medien behaupten, dass die Politik der Sparmaßnahmen in Griechenland ein Erfolg war und Ruhe eingekehrt ist. Dieser Film beweist das Gegenteil. Eine musikalische Reise vom Norden in den Süden Griechenlands mit den Menschen, die von Liebe und Revolution träumen.”

Nachdem wir 2016 und 2017 seine vorherigen Filme

“NE VIVONS PLUS COMME DES ESCLAVES” (2013)„

“LASST UNS NICHT WIE SKLAVINNEN LEBEN“

„JE LUTTE DONC JE SUIS” (2015)“

“ICH KÄMPFE, ALS BIN ICH”  gezeigt haben,

wollen wir euch seinen neuen Film präsentieren. 2017 konnten wir Yannis zu unserer Vorführung einladen und hatten anschließend die Möglichkeit mit ihm gemeinsam zu diskutieren.

Yannis Youlountas, ist ein französisch griechischer Schriftsteller und Filmemacher. Er organisiert philosophische Debatten für Kinder und kritisiert die Beeinflussung durch die Medien. Seit 2008 beteiligt er sich an Solidarischen Aktionen in Griechenland und berichtet darüber in seinen Artikeln, Fotos, Büchern, und Filmen, außerdem beteiligt er sich an der Organisierung von Aktionen und solidarischen Konvois. Sein Film “Lasst uns nicht wie Sklaven*innen leben” transportierte die Ansichten der sozialen Bewegung Griechenlands in viele Kontinente, dem folgte der Film “Ich kämpfe, also bin Ich” zwei Jahre später.

Neuer Film des Teams Youlountas (Maud, Yannis, und alle anderen weltweiten Unterstützer*innen)

Fünf Jahre nach “Lasst uns nicht länger wie Sklaven leben”, drei Jahre nach “Ich kämpfe, also bin ich” sowie nach 15 Monaten Drehzeit und Montage:

Der Film im Netz: http://lamouretlarevolution.net/spip.php?rubrique25

11 Thesen zu Griechenland

In unserem Komitee haben wir uns zu Griechenland auf folgende Kernthesen geeinigt die weiterhin nichts an Ihrer Aktualität verloren haben, sie treten eher noch klarer in den Vordergrund.

Krisenlabor Griechenland

1. Die Krisenpolitik der EU und des Internationalen Währungsfonds (IWF) hat in Griechenland die sozialen und wirtschaftlichen Verhältnisse in vielen Bereichen auf das Niveau von Schwellenländern abgesenkt.


2. Das chauvinistische Bild vom “faulen Griechen”, der mit den Steuermitteln des “fleißigen Deutschen” gerettet werden soll, dient der Spaltung,dem Aufbau von Missgunst und der Verhinderung eines solidarischen Widerstand gegen das europäische Krisenregime.


3. Der Auslöser der europäischen Krise war die Finanzkrise 2008/2009, in deren Verlauf Banken mit Steuermitteln gerettet wurden und Staaten durch diese Bankenrettungen weiter in die Verschuldung getrieben wurden.


4. Verschärft wurde die Krise durch die Krise des Euros und Spekulationen mit Staatsanleihen.


5.  Mit einer “Schockstrategie” wird die Krise benutzt, den EU-Staaten eine Art Agenda 2010 zu verpassen.


6. Die Krisenländer die sich den Hilfsplänen der EU unterwerfen müssen, werden in ihrer Wirtschafts- und Finanzplanung zu Befehlsempfänger der Troika und verlieren dadurch faktisch ihre staatliche Souveränität.


7. Durch Lohndumping und Sozialabbau erzielte Deutschland in der EU starke Wettbewerbsvorteile und hohe Exportüberschüsse.


8. Der Konkurrenzdruck kehrt nach Deutschland zurück, wenn in den Krisenländern die drastischen Kürzungsprogramme exekutiert wurden.


9. In Reaktion auf die Krise verstärken sich in ganz Europa nationalistische und rassistische Tendenzen.


10. Im Mittelpunkt der EU-Konstruktion standen und stehen in erster Linie die ökonomischen Interessen der Wirtschaftseliten.


11. Für ein soziales, demokratisches und ökologisches Europa bedarf es eines europaweiten solidarischen Widerstands, der mit der Logik der herrschenden
Politik in der EU bricht