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Angriff auf das Streikrecht in Großbritannien

Am Mittwoch, dem 15. Februar 23 um 19:30 Uhr lädt das Griechenlandsolikomitee in Zusammenarbeit mit Chefduzen.de und der OG Kiel der Roten Hilfe zu einer Diskussionsveranstaltung in der Hansastraße 48 ein.

Seit 2008 haben die britischen Arbeiter*innen 20.000 Pfund an Reallohnverlust hinnehmen müssen. Die Inflation war zeitweise bei 12 %, im November 2022 noch bei 10,7 %. Die Energiepreise haben sich um 96 % erhöht. Seit Monaten gibt es eine Streikwelle im Land, die von Hunderttausenden getragen wird und deren Ziel von Millionen Menschen zugestimmt wird. Es geht um Inflationsausgleich, bessere Arbeitsbedingungen, einen Stopp der Privatisierungen.

Der Regierung fällt dazu nichts Besseres ein, als den größten Angriff auf das Streikrecht seit den 80ern zu planen. 456.000 gewerkschaftlichen Mitglieder*innen des Gesundheitsdienstes NHS streikten das erste Mal seit 100 Jahren. Hinzu kommen massive Streiks der Post-, Hafen- und Bahnarbeiter*innen, ebenso wie die Kampagne „Don‘t pay UK“. 

Nachdem Verhandlungen mit der britischen Regierung und den Unternehmen keine Einigungen brachten, weiten die Gewerkschaften ihre Arbeitskämpfe aus: Am 1. Februar ruft der Gewerkschaftsdachverband TUC zu einem Aktionstag gegen das Antistreikgesetz der konservativen Regierung auf. Die Gewerkschaft der Beamten und Beschäftigten des öffentlichen Dienstes, PCS, wird zum 1. Februar einen eintägigen Streik organisieren.

„Angry Workers“: „Wir sind keine Gewerkschaft und sehen uns nicht als Organisatoren am Arbeitsplatz, sondern eher als Militante der Arbeiterklasse, die versuchen, eine Beziehung zwischen alltäglichen Kämpfen und einer kommunistischen oder revolutionären Perspektive herzustellen. Jede Diskussion über Strategien und politische Entwicklungen der Arbeiterklasse bleibt blutleer, wenn sie nicht in ständiger Kommunikation mit der Realität in der Werkstatt oder im Lehrerzimmer steht.“

Der Eintritt ist wie immer frei, Spenden sind wie immer erwünscht.

 

Das kubanische Gesundheitssystem – vorbildlich weltweit

 

Am 26.10.22 um 19:30 Uhr veranstaltet das Griechenlandsolikomitee Kiel in Zusammenarbeit mit Chefduzen.de eine Diskussionsveranstaltung in der Hansastraße 48, 24118 Kiel.

Das Gesundheitssystem in Deutschland befindet sich in einen  katastrophalen Zustand. Zu Zeiten der Coronapandemie wurde es durch ungeheuren Arbeitseitseinsatz des Personals vor dem Kollaps bewahrt. Die Beschäftigten können so nicht weitermachen und viele haben den Job gekündigt.


Das ist ein guter Anlaß, sich über das Gesundheitswesen grundsätzliche Gedanken zu machen.


Wir wollen den Blick auf Kuba richten. Der Karibikstaat hat so viele Ärzte, dass er sie regelmäßig in andere Länder entsenden kann: mehr als 2000 kubanische Mediziner haben in 35 Ländern auf vier Kontinenten geholfen, die Folgen der Corona-Pandemie zu lindern. Hinzu kommen rund 30.000 medizinische Hilfskräfte.


Obwohl nur wenige Jahre nach der kubanischen Revolution 1959 die USA das Land mit einer Wirtschaftsblockade belegt hat,konnte Kuba im sozialen Bereich, im Bildungswesen und im Gesundheitswesen Strukturen schaffen, die nicht nur für die Karibik und Lateinamerika vorbildlich sind.


Im reichen globalen Norden sind die Unzulänglichkeiten des kapitalistischen Gesundheitssystems offen zu Tage getreten.

Die Referentinnen Sabine Heyken und Veronika Lentsch kennen sich aus im kubanischen und im Deutschen Gesundheitswesen. Sie berichten, vergleichen und stellen sich unseren Fragen.

 
Wie gelingt es Kuba trotz Blockadepolitik der USA ein vorbildliches Gesundheitswesen zu erhalten?

Wie steht es um die Gesundheit der Bevölkerung im Kapitalismus?

Was können wir von Kuba lernen und was ist hier zu tun?

Der Eintritt ist wie immer frei – Spenden sind sehr erwünscht.

Basta armi!

Am Dienstag, dem 27.09.22 veranstaltet das Griechenlandsolikomitee in Zusammenarbeit mit Chefduzen.de eine Diskussionsveranstaltung im OnSpace, Iltisstr. 10, 24143 Kiel.

 

Unterstützt wird die Veranstaltung von der RH OG Kiel und der Rosa-Luxemburg-Stiftung.

Der Eintritt ist wie immer frei – Spenden für unser Soliprojekt „Die Ameise“ sind erwünscht.