Archiv 2016

Aktivitäten des Solikomitees 2016


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Syntagma Platz


Am Dienstag den 8. November 2016 zeigten wir den Film Catastroika in der Hansastr. 48 im Kino um 20:00 Uhr

Der Entritt war frei wir sammelten Spenden für das Solidaritätsprojekt “TO Mirmighi” (Die Ameise)

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Ein Jahr nach Erstellung von “Debtocracy”(2011) kehrten Aris Hatzistefanou und Katerina Kitidi mit einer Dokumentation zurück: “Catastroika” (April 2012).

Die Dokumentation diskutiert die Auswirkungen der Privatisierungen, die Griechenland von der Troika auferlegt wurden. Die beiden Filmschaffenden reisen um die Welt, um Daten über Privatisierung in verschiedenen Ländern zu sammeln. Außerdem gehen sie der Frage nach, welche Folgen das massive Privatisierungsprogramm in Griechenland haben wird. Unter anderen werden Interviews mit Naomi Klein (“Die Schock-Strategie”), Slavoj Žižek und Costas Douzinas in dieser Dokumentation gezeigt.

 


Am 6. September zeigten wir den Film

“Chile der Kampf geht weiter”

im Kino der Hansastr.48  um 20:00 Uhr

CliledKgw              Szenen aus “Chile – Der Kampf geht weiter” (1973/74)

Der Eintritt ist frei wir sammeln für Spenden für To Mirmigi (Die Ameise) ein Solidaritätsprojekt in Athen.


Wir das Griechenland Soli Komitee Kiel wollen mit dem Film zu Chile an die damaligen Auseinandersetzungen erinnern, zum anderen darauf aufmerksam machen das Chile unter der Diktatur Pinochets ein frühes Experimentierfeld des Neoliberalismus und seiner Schockstrategie wurde.

Chile galt als Testfall für die Erprobung des wirtschaftsliberalen Programms der Chicagoer Schule. Arnold Harberger lud Milton Friedman im Namen der Banco Hipotecario de Chile zu einem Besuch in Chile im März 1975 ein. Bei dieser Gelegenheit erklärte Friedman, dass die grundlegenden Probleme des Landes, d.h. die Inflation und die ökonomische Zerrüttung, eine „Schockbehandlung“ erforderten. Eine Politik der kleinen Schritte berge die Gefahr, dass der Patient sterbe, bevor die Behandlung wirke. Auf die persönliche Bitte Pinochets schrieb Friedman ihm danach aus Chicago einen ausführlichen Brief mit Empfehlungen. Im April 1975 übergab Pinochet einem Team von vier „Hardlinern“ unter den Chicago Boys das wirtschaftspolitische Kommando: Er ernannte Sergio de Castro zum Wirtschaftsminister, Jorge Cauas zum Finanzminister, Pablo Baraona zum Präsidenten der Zentralbank und Roberto Kelly zum Chef des Planungsamtes.


Chile – Der Kampf geht weiter (45min)
RE: Elfriede Irrall (Kohut), Prod.: Komitee “Solidarität mit Chile”, RCH/BRD 1973/74,
Dieser politische Erfahrungsbericht erklärt anhand zahlreicher Beispiele die Politik der christdemokratischen Vor-Allende-Regierung Frei, die Entwicklung der Unidad Popular unter Salvador Allende und deren Niederlage. Von ihrem knapp viermonatigen Aufenthalt in Chile von Dezember 1972 bis April 1973 brachten die Schauspielerin Elfriede Irrall (Kohut) und Dieter Esche Super-8-Filmmaterial und Tonbandaufnahmen mit. Die Idee, daraus einen Dokumentarfilm zu gestalten, erwuchs aus der Mitarbeit beim Aufbau des Komitees “Solidarität mit Chile”. Dank der Hilfe Vieler, nicht zuletzt der DFFB, konnte der Film trotz autodidaktischer Anfangsschwierigkeiten verhältnismäßig rasch fertiggestellt und im Rahmen der breiten Solidaritäts-Bewegung oftmals gezeigt werden.


To pathos ja ti lefterja’ Ine dynato’tero apo’la ta kelja

(Unsere Leidenschaft nach Freiheit ist stärker als ihre Gefängnisse)

Kundgebung vorm Griechischen Konsulat gegen Repression in Thessaloniki

Übernommen von: www.antifa-kiel.org. Geschehen am: Dienstag, 02. August 2016

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Am heutigen Dienstag, 2.8.2016 versammelten sich gegen Mittag etwa 30 antirassistische und antikapitalistische Aktivist*innen aus Kiel, Neumünster und Hamburg vor der Griechischen Botschaft in Hamburg, um gegen die andauernde Repression gegen selbstorganisierte Projekte von Refugees und linksradikalen Unterstützer*innen in Thessaloniki zu demonstrieren.

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In der vergangenen Woche kam es dort im Nachklang des No Border-Camps zu mehreren Räumungen von besetzten Häusern, die von Refugees und Anarchist*innen als Wohn- und Organisierungsorte genutzt worden sind. Betroffen waren das Nikis-Squat, das Orfanotrofeio und das erst kürlich neu besetzte Hurriya-Squat. Dabei kam es zu zahlreichen Festnahmen. Die dort untergebrachten Refugees wurden zu Militärcamps bzw. in einen Abschiebeknast gebracht. Infolgedessen stehen auch in dieser Woche verschiedene Prozesse gegen Aktivist*innen an, denen eine Beteiligung an den Besetzungen vorgeworfen wird, darunter auch je ein*e Genoss*in aus Kiel und Osnabrück. Die Vorwürfe lauten „Störung öffentlicher Ordnung“ und Sachbeschädigung. Auch in den letzten Tagen setzten sich derweil die Repressionsschläge gegen widerständige Refugees und Supporter*innen in in der nordgriechischen Hafenstadt und darüber hinaus fort.

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Während der etwa 30-minütigen unangemeldeten Kundgebung unmittelbar vor dem Konsulat, die bereits eine halbe Stunde vor der angekündigten Uhrzeit von drei Wagenladungen Bullen erwartet wurde, wurden zwei Redebeiträge zur Situation in Thessaloniki gehalten und solidarische Grüße an die betroffenen Genoss*innen geschickt, Parolen skandiert, Transparente gezeigt und Flugblätter verteilt. Vom offenen Fenster des Konsulats aus wurde das Geschehen offensichtlich aufmerksam verfolgt, zudem wurden auch im Konsulat selbst Flugblätter ausgelegt. Die Bullen ließen die Kungebung weitestgehend gewähren und waren lediglich akribisch darauf bedacht, dass Straße und Bürgersteige nicht allzu sehr blockiert werden.

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Im Anschluss an die Aktion führten einige Aktivist*innen zudem noch eine kurze Spontankundgebung auf der deutlich belebteren innerstädtischen Einkaufsmeile Mönckebergstraße durch. Hier wurde abermals ein Redebeitrag gehalten und Flugblätter an die Passant*innen verteilt.

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Zu der kurzfristig anberaumten Kundgebung hatten vor allem antirassistische und antifaschistische Gruppen aus Kiel mobilisiert.


Solidarität mit den Arbeitskämpfen in Frankreich!

In den Medien herrscht wieder mal eine erstaunliche Stille zu den Arbeitskämpfen in Frankreich, wer sich dennoch informieren möchte kann dies bei Labournet tun.


Wir haben zur Demonstration

WAR STARTS HERE – Keine Kriegs-Konferenz in Kiel!

am 21. Juni 2016 mit aufgerufen und uns beteiligt.

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Zur Kieler Woche richtet das Institut für Sicherheitspolitik (ISPK) gemeinsam mit der NATO schon zum zweiten Mal die „Kiel Conference“ aus. Experten aus Militär, Politik, Wirtschaft und Wissenschaft beraten dort über strategische, ökonomische und militärische Interessen im Ostseeraum, im Geheimen.

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In diesem Jahre geht es um die Arktis, ihre Rohstoffe und die neuen See(handels)wege in Folge der Eisschmelze. Damit wird der Konflikt zwischen Russland, China, den USA und einer von Deutschland dominierten EU angeheizt. Schon jetzt löst in der Ostsee ein Militärmanöver das andere ab. Die Ostsee ist zum Brennpunkt internationaler Konflikte geworden.

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“Kieler Universität und Kieler Woche müssen dem Frieden verpflichtet bleiben, nicht dem Krieg. Darum gingen wir mit auf die Straße.


Am 1. Juni 2016 zeigten wir im Kino der Hansastr. 48 um 20:00 Uhr den Film Fascism Inc.

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Weil die Ursachen der Krise, die den Faschismus fördern, teil der Gegenwart und nicht der Vergangenheit sind…“

Das Filmprojekt „Fascism Inc“ zeigt den wenig diskutierten Zusammenhang zwischen dem Aufschwung des Faschismus und den Mechanismen der Kapitalakkumulation quer durch Europa. Beginnend im Deutschland und Italien der 20er und 30er Jahre, wo anhand der deutschen Krupp-Familie oder den Agnellis, Alfa Romeo oder Pirelli in Italien exemplarisch aufgezeigt wird, wie Wirtschaftseliten den Faschismus direkt unterstützt haben, um sozialistische Bewegungen und Gewerkschaften zu zerschlagen.

Anschließend geht der Film auf die historische und aktuelle Situation in Griechenland ein, die deutsche Besetzung, der anschließende Bürgerkrieg und die Diktatur, bis hin zu den aufgezwungenen Austeritäts-Maßnahmen. An allen Punkten findet sich das gleiche Muster: Wenn die Wirtschaftseliten das Vertrauen in das politische Establishment verlieren und sich bedroht fühlen, sind sie sogar bereit mit dem Faschismus zu spielen. Obwohl sie das eigentlich nicht wollen – für sie ist es die letzte Chance, die Zügel in der Hand zu behalten.

Fascism Inc.”, produziert von den FilmemacherInnen Aris Chatzistefanou und Katerina Kitidi, ist von der antifaschistischen Bewegung in ganz Europa inspiriert und hat das Ziel diese zu unterstützen. Die Finanzierung für den Film erfolgte komplett unabhängig, ohne die Unterstützung politischer Parteien oder Firmen.

Der Film ist vorrangig in griechischer und englischer Sprache und wird mit deutschen Untertiteln gezeigt.

Der Eintritt ist frei Spenden für “To Mirmighi” (die Ameise) sind erwünscht.

 


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Veranstaltung des Griechenland-Solidaritätskomitees und der Rosa-Luxemburg-Stiftung

mit

– Claus Kittsteiner, Mitglied von attac und Griechenland-Soli-Aktivist, Teamleiter des Projektes “Volunteers for Lesvos” auf Lesbos (Griechenland)

– und mit antirassistischen AktivistInnen aus Kiel, die sich im Dezember/Januar selbst auf den Weg an die griechisch-mazedonische (FYROM) Grenze machten, um sich dort ein Bild von der Situation vor Ort zu machen und ankommende Geflüchtete direkt zu unterstützen. In der Veranstaltung werden sie von ihren Erfahrungen berichten und Möglichkeiten zur praktischen Unterstützung aufzeigen.

Am Donnerstag, den 31. März um 19.00 Uhr in der Pumpe (Galerie)

Zur Situation der Flüchtlinge auf Lesvos und der Balkanroute

Um die 800.000 Flüchtende – überwiegend aus Syrien, Afghanistan und Irak – sind im vergangenen Jahr im krisengeschüttelten Griechenland gestrandet. Die mit Aufopferungsbereitschaft kämpfenden solidarischen Menschen und Gruppen und Teile der griechischen Küstenwache haben über 100.000 Menschen vor dem Ertrinken gerettet.

Die EU-Innenminister haben Griechenland nun aufgefordert, seine Seegrenze besser zu schützen. Sollte das nicht gelingen, könne Griechenland vorübergehend aus dem Schengenraum ausgeschlossen werden. Die EU hat nun Frontex, die „EU-Grenzschutztruppe“, und die Nato in die Ägäis geschickt, um auf eigene Initiative für den „Schutz“ der EU-Außengrenze zu sorgen.

Die Abschottungspolitik der EU und ihre Kriegspolitik ist für die Flüchtlinge ein Desaster.

Türkische Sicherheitskräfte fingen im Dezember an, Flüchtlinge daran zu hindern, von der türkischen Küste auf griechische Inseln über zusetzen. Deshalb müssen sie jetzt auf Passagen ausweichen, auf denen die Bootsfahrt noch gefährlicher ist. Daher ist zu erwarten, dass immer mehr Menschen ihre Flucht mit dem Leben bezahlen.

Die griechische Regierung weigert sich aus extrem nationalistischen Gründen, den Natodrahtzaun am Fluss Evros, der Landesgrenze zwischen Griechenland und der Türkei, zu entfernen. Dies steht in vollem Widerspruch zu den Erklärungen Syrizas bis Mai 2015. Somit trägt die SYRIZA-ANEL Regierung direkt zum Ertrinken so vieler Menschen bei. Die Erpressung Griechenlands durch die EU-Institutionen

verschärft die bereits bestehende humanitäre Katastrophe. Statt Lager an den Außengrenzen der EU einzurichten, in denen Geflüchtete für längere Zeit zu schlechtesten Bedingungen leben sollen, müssen legale und sichere Wege für Schutzsuchende geschaffen werden. Durch die in Deutschland beschlossenen Asylrechtsverschärfungen und die Dublin-Richtlinien der EU wird Griechenland zusätzlich unter Druck gesetzt, statt das Land finanziell ausreichend zu unterstützen, damit die katastrophale humanitäre Situation der Geflüchteten, insbesondere auf den Inseln, verbessert werden kann.

Volunteers for Lesvos”.

Claus Kittsteiner, Mitglied von attac und Griechenland-Soli-Aktivist ist seit dem Sommer 2015 als freiwilliger Helfer auf der Insel Lesbos und seit November Teamleiter des Projektes “Volunteers for Lesvos“.

Das Projekt wurde von der Initiative “Respekt für Griechenland” ins Leben gerufen, mit dem Ziel die lokalen Organisationen zu unterstützen, die sich seit Jahren engagieren, um die Situation für die Ankommenden erträglicher zu machen, Versorgungslücken zu schließen und sichere Räume zu schaffen. Dafür ist ein Team wechselnder Freiwilliger über einen längeren Zeitraum vor Ort. Die Arbeit selbst ist ehrenamtlich, jedoch müssen die Kosten für Anreise und Unterkunft aufgebracht werden. Außerdem sollen die Freiwilligen mit einem Fond zur spontanen und situationsabhängigen Linderung der größten Not ausgestattet sein.

Aktuell schrieb Claus Kittsteiner über seine Erfahrungen aus Lesbos:

Hin und wieder zeigt sich ein Politiker vor den Kameras, lobt die Arbeit der Freiwilligen und verschwindet nach salbungsvollen Worten ohne Folgen, wenn ihn z.B. der Bürgermeister der Hauptstadt von Lesbos fragt, warum denn die Flüchtenden mit ihren Kindern nicht sicher über die Fähren von der Türkei übersetzen dürfen in Anbetracht der vielen Ertrunkenen, darunter auch sehr viele Kinder. Humanitäre Bekundungen nicht nur im Munde zu führen, sondern sie umzusetzen an Stelle von todbringenden EU-Regeln fordert auch er damit – unbequemer Weise. Auch hier auf Lesbos sind – wie in den Jahren zuvor und, wie es heißt, auch weiterhin in den kommenden Jahren – in den ersten Tagen des neuen Jahres 2016 zahlreiche Schlauchboote aus der Türkei angekommen – bei null Grad, die Menschen durch gefroren, durchnässt, krank, nach lebensgefährlicher Überfahrt bei Wind und Wellen aufgelöst weinend, schockiert schweigend, traumatisiert.“

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Idomeni – ein kleines griechisch-mazedonisches Grenzdorf hat als Nadelöhr auf der Balkan-Fluchtroute unrühmliche Bekanntheit erlangt. Seit Monaten wollen täglich Hunderte bis Tausende Menschen auf ihrer Flucht vor Krieg und Tod diesen Abschnitt passieren, sind dort allerdings mit rassistischer Selektion und Gewalt, polizeilichen Räumungen und einem akuten Mangel an Unterbringungen und Lebensmitteln konfrontiert. Staatliche Strukturen konzentrieren sich auf die Sicherung der Grenzen, die Versorgung der Geflüchteten wird zu großen Teilen von freiwilligen Unterstützer_innen übernommen.


 

Generalstreik in Griechenland

In zahlreichen Streiks und Demonstrationen protestieren in Griechenland unterschiedliche Bevölkerungsgruppen gegen die unsozialen Maßnahmen der Regierung. Diese treibt auf Anordnung der EU, besonders auch der deutschen Regierung, immer mehr Menschen in die Armut und in den Ruin:

– so sollen z.B. die ohnehin schon geringen Renten um durchschnittlich 15 Prozent gekürzt werden,

– Arbeitnehmer und Freischaffende sollen laut den Gewerkschaften künftig 70 Prozent ihrer Einnahmen als Renten- und Krankenkassenbeiträge sowie Steuern bezahlen,

– den rund 350.000 selbstständigen Landwirte Griechenlands droht eine Verdreifachung der Sozialabgaben auf 27 Prozent und eine Verdoppelung der Einkommenssteuer auf 26 Prozent.

Aber die Gegenwehr nimmt zu:

– Am Dienstag blockierten Landwirte in Griechenland wichtige Straßenverbindungen sowie Grenzübergänge nach Bulgarien und zur Türkei.

– Auch Rechtsanwälte und Notare setzten ihren seit 15 Tagen dauernden Streik fort.

– Die Fahrer der Busse, U-Bahnen und Straßenbahnen von Athen wollten fünf Stunden lang die Arbeit niederlegen.

– Am Mittwoch werden Journalisten einen 24stündigen Ausstand beginnen.

– Für Donnerstag ist dann einer der größten Streiks der letzten Jahre geplant, auch Staatsbedienstete, Seeleute, Tankwarte, Apotheker, Lkw- und Taxifahrer wollen sich an den Aktionen gegen die Kürzungspolitik beteiligen.

Wir, das Griechenland Solidaritätskomitee Kiel:
– verurteilen die Zerschlagung der Sozialsysteme und die Ausplünderung der Bevölkerung durch die Regierung
– wir fordern von der Bundesregierung, unverzüglich die Bevormundung und Erpressung Griechenlands zu stoppen
–  die Bevölkerung leidet, damit Großbanken und Konzerne (die Verursacher der Krise) zu Lasten der Mehrheit der Bevölkerung weitere Profite erwirtschaften können

Wir erklären uns solidarisch mit dem Teil der griechischen Bevölkerung, die sich mit Demonstrationen, Streiks und anderen Aktionen gegen diese Politik wehren.

Wir sind mit euch solidarisch, euer Kampf ist auch in unserem Interesse,wir wünschen euch viel Kraft, Einigkeit und Erfolg!

Griechenlandsolidaritätskomitee Kiel

Kiel, 4. Februar 2016

 


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Am 4. Februar zeigten wir: Das Griechenlandsolikomitee Kiel

Den Film: „Lasst uns nicht wie SklavInnen leben“

Im Hansafilmpalast

In der Hansastr. 48  um 20:00 Uhr

Der Eintritt war frei Spenden für “To Mirmighi die Ameise” waren erwünscht

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LASS UNS NICHT WIE SKLAVINNEN LEBEN

Ein Film von: Yannis Youlountas griechisch mit deutschen Untertiteln
August 2013 / Länge: 89 Minuten

Aus den griechischen Katakomben Europas steigt ein Raunen auf und schwillt an, bis es den ganzen verwüsteten Kontinent erfasst: “Lass uns nicht wie SklavInnen leben” (Griechisch: “Na min zisoume san douli”).

Auf Häuserwänden der Städte und Felsen im Land, auf leeren oder zerstörten Plakatwänden, in alternativen Zeitungen und über Rebellensender, auf besetzten Grundstücken und in Selbsthilfezentren, die immer zahlreicher werden, verbreitet der griechische Widerstand diesen Slogan, Tag für Tag.

Die griechische Dokumentation “Lass uns nicht wie Sklavinnen leben” (von Yannis Youlountas, 2013, 90 Min., OmU) beschreibt die Kunst des Überlebens der menschlichen Zivilisation in einer vermeintlich auswegslosen Wirtschaftkrise und die dadurch entstandenen Unterdrückungen innerhalb einer sogenannten Europäischen Demokratie.