Alle Beiträge von kraehetroll

Make the economy scream

Wann : Am 18. September 2019 zeigen wir den Film “Make the Economy scream”

WO: Um 20:00 Uhr in der Hansastr. 48 im Kino in Kiel

Und am 25. September im KDW um 20:Uhr in Neumünster

Als Eintritt sind Spenden für das von uns unterstützte Soliprojekt “To Mirmighi” (Die Ameise) erwünscht.

Im Jahr 1970 befahl US-Präsident Nixon der CIA, Chiles Wirtschaft zu
zerstören um Salvador Allende zu verhindern. Und dies mit folgenden
Worten: “Make the econmy scream”.


Der griechische investigative Journalist Aris Chatzistefanou reist mehrmals nach Venezuela und wundert sich, dass Politiker des krisengeplagten Landes (GR) in einer hitzigen Debatte darüber diskutieren, ob es in Caracas genug Toilettenpapier gibt. Die
Realität, die er entdeckt, von den Barackenstädten der Hauptstadt bis an die Grenze zu Kolumbien, unterscheidet sich dabei erheblich von der herkömmlichen Medienerzählung über das Land.

Mit Hilfe namhafter Ökonomen, Journalisten und Politiker versucht der Film den Prozess des wirtschaftlichen Zusammenbruchs Venezuelas zu erklären. Doch jede Reise bringt neue Fragen mit sich:  Warum steigt das Bitcoin Handelsvolumen in Venezuela derart rasant? Wer kontrolliert den Instagram-Account, der den Dollar-Tageskurs auf dem Schwarzmarkt bestimmt? Ist es wirklich der Sozialismus, der das erdölreichste Land
der Welt in die Knie gezwungen hat?

11 Thesen zu Griechenland

In unserem Komitee haben wir uns zu Griechenland auf folgende Kernthesen geeinigt die weiterhin nichts an Ihrer Aktualität verloren haben, sie treten eher noch klarer in den Vordergrund.

Krisenlabor Griechenland

1. Die Krisenpolitik der EU und des Internationalen Währungsfonds (IWF) hat in Griechenland die sozialen und wirtschaftlichen Verhältnisse in vielen Bereichen auf das Niveau von Schwellenländern abgesenkt.


2. Das chauvinistische Bild vom “faulen Griechen”, der mit den Steuermitteln des “fleißigen Deutschen” gerettet werden soll, dient der Spaltung,dem Aufbau von Missgunst und der Verhinderung eines solidarischen Widerstand gegen das europäische Krisenregime.


3. Der Auslöser der europäischen Krise war die Finanzkrise 2008/2009, in deren Verlauf Banken mit Steuermitteln gerettet wurden und Staaten durch diese Bankenrettungen weiter in die Verschuldung getrieben wurden.


4. Verschärft wurde die Krise durch die Krise des Euros und Spekulationen mit Staatsanleihen.


5.  Mit einer “Schockstrategie” wird die Krise benutzt, den EU-Staaten eine Art Agenda 2010 zu verpassen.


6. Die Krisenländer die sich den Hilfsplänen der EU unterwerfen müssen, werden in ihrer Wirtschafts- und Finanzplanung zu Befehlsempfänger der Troika und verlieren dadurch faktisch ihre staatliche Souveränität.


7. Durch Lohndumping und Sozialabbau erzielte Deutschland in der EU starke Wettbewerbsvorteile und hohe Exportüberschüsse.


8. Der Konkurrenzdruck kehrt nach Deutschland zurück, wenn in den Krisenländern die drastischen Kürzungsprogramme exekutiert wurden.


9. In Reaktion auf die Krise verstärken sich in ganz Europa nationalistische und rassistische Tendenzen.


10. Im Mittelpunkt der EU-Konstruktion standen und stehen in erster Linie die ökonomischen Interessen der Wirtschaftseliten.


11. Für ein soziales, demokratisches und ökologisches Europa bedarf es eines europaweiten solidarischen Widerstands, der mit der Logik der herrschenden
Politik in der EU bricht

Aktuelle Termine

cropped-cropped-volksversammlung_syntagma_2012

Versammlung auf dem Syntagma Platz

 

Treffen des Komitees

einladung

Das nächste Treffen findet am Montag dem 16. September 2019 um 19:00 Uhr im Club 68 in der Ringstr. 68 im mittleren Saal statt.

Über euren Besuch oder Teilnahme würden wir uns freuen!
Wir treffen uns etwa alle zwei Wochen.

Aktuelle Informationen zu Griechenland findet ihr auch auf der bundesweiten Vernetzungsseite

Unsere aktuellen Termine findet ihr auch bei Facebook